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SC-Manager Webshop

Mit seiner Procurement-Software, dem Webshop, bietet der SC-Manager eine zentrale Katalogplattform mit Integration von externen E-Katalogen, Ihren Lagerartikeln sowie individuellen Lieferantenkatalogen.

Effiziente Procurement Software für Unternehmen

Was ist E-Procurement? Einführung in Procurement Software

E-Procurement (Electronic Procurement) bezeichnet die elektronische Unterstützung der Beschaffungsprozesse in einem Unternehmen. Eine Procurement Software ist das zentrale Werkzeug, das diese digitale Transformation ermöglicht. Sie ist weit mehr als nur ein Bestellsystem; sie ist eine integrierte Plattform, die den gesamten Beschaffungszyklus – vom Bedarf bis zur Bezahlung (Source-to-Pay) – digital abbildet, automatisiert und optimiert.

Definition und Nutzen einer Beschaffungssoftware

Eine Beschaffungssoftware ist eine spezialisierte Anwendung, dein Unternehmen dabei unterstützt, ihre Einkaufsprozesse zu digitalisieren zu standardisieren und zu automatisieren. Sie schafft eine zentrale Plattform für alle beschaffungsrelevanten Aktivitäten im Supply Chain Management, von der Bedarfsanforderung über die Genehmigung und Bestellung bis hin zur Rechnungsprüfung. Der primäre Nutzen liegt in der Schaffung von Transparenz und Kontrolle über alle Ausgaben.

Jeder einzelne Schritt im Beschaffungsprozess wird nachvollziehbar dokumentiert, was nicht nur die Einhaltung von internen Richtlinien (Compliance) sicherstellt, sondern auch eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und Verhandlungen mit Lieferanten schafft.

Wie Procurement Systeme den Einkauf digitalisieren

Procurement Systeme ersetzen manuelle, fehleranfällige und zeitaufwendige Prozesse durch intelligente, automatisierte Workflows. Anstatt Bedarfsanforderungen per E-Mail oder auf Papier zu versenden, erstellen Mitarbeiter diese direkt im System. Genehmigungsprozesse, die früher Tage dauerten, werden durch vordefinierte, mehrstufige Workflows auf wenige Stunden oder Minuten verkürzt. Bestellungen werden automatisch an die Lieferanten übermittelt und der gesamte Prozess bis zum Wareneingang und zur Rechnungsstellung wird im System verfolgt.

Diese durchgängige Digitalisierung reduziert nicht nur den administrativen Aufwand erheblich, sondern minimiert auch das Risiko von Maverick Buying (unkontrollierter Einkauf an den offiziellen Kanälen vorbei) und schafft eine einheitliche Datenbasis für das gesamte Unternehmen.

Implementierung & Integration von Procurement Software Tools

Die Einführung einer Procurement Software ist ein strategisches Projekt, dessen Erfolg maßgeblich von einer sorgfältigen Planung und Umsetzung abhängt. Es geht nicht nur darum, eine neue Technologie zu installieren, sondern auch darum, bestehende Prozesse zu optimieren und die Mitarbeiter auf dem Weg der digitalen Transformation mitzunehmen. Eine der größten technischen Herausforderungen und zugleich einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist die nahtlose Integration der neuen Software in die bestehende IT-Systemlandschaft.

Nahtlose ERP-Anbindung

Ein modernes Procurement Tool kann sein volles Potenzial nur dann entfalten, wenn es reibungslos mit dem Herzstück der Unternehmens-IT, dem ERP-System (Enterprise Resource Planning), kommuniziert. Eine tiefe Integration, beispielsweise in SAP S/4HANA oder andere führende ERP-Lösungen, ist unerlässlich. Sie stellt sicher, dass Daten wie Lieferantenstammdaten, Bestellungen, Wareneingänge und Rechnungen automatisch und in Echtzeit zwischen den Systemen synchronisiert werden. Dies vermeidet redundante Datenpflege, verhindert Inkonsistenzen und schafft eine „Single Source of Truth“ für alle beschaffungsrelevanten Informationen. Ohne eine solche Anbindung bleibt die Procurement Software ein isoliertes Silo und der erhoffte Effizienzgewinn wird durch manuelle Datenübertragungen zunichtegemacht.

Integration in bestehende Warenwirtschaftssysteme Einkauf

Neben dem ERP-System müssen oft auch weitere spezialisierte Systeme, wie zum Beispiel ein Warenwirtschaftssystem (WWS) im Einkauf, angebunden werden. Moderne Procurement Lösungen bieten hierfür flexible und standardisierte Schnittstellen (APIs), die eine problemlose Integration ermöglichen. So können beispielsweise Lagerbestände aus dem WWS direkt in der Procurement Software angezeigt werden, um Doppelbestellungen zu vermeiden und eine optimale Bestandsführung zu gewährleisten.

Schrittweise Einführung: Analyse → Pilotphase → Rollout

Eine „Big Bang“-Einführung, bei der die Software für alle Bereiche gleichzeitig live geschaltet wird, ist selten ratsam. Ein schrittweises Vorgehen hat sich in der Praxis bewährt und minimiert die Risiken.

Phase Beschreibung Ziele
1. Analyse Detaillierte Aufnahme und Analyse der bestehenden Beschaffungsprozesse. Identifikation von Schwachstellen und Potenzialen. Definition der Anforderungen an die neue Software. Klares Verständnis der Ausgangssituation, Erstellung eines Lastenhefts, Definition messbarer Ziele (KPIs).
2. Pilotphase Implementierung der Software in einem begrenzten, repräsentativen Bereich (z.B. für eine bestimmte Warengruppe oder eine Abteilung). Testen der Software unter realen Bedingungen, Sammeln von Feedback der Endanwender, Validierung der Prozesse und der ERP-Anbindung.
3. Rollout Schrittweise Ausweitung der Software auf weitere Unternehmensbereiche oder Standorte basierend auf den Erkenntnissen aus der Pilotphase. Flächendeckende Nutzung der Software im Unternehmen, Realisierung der Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen.

Schulungen und Support für E-Procurement Lösungen

Die beste Software ist nutzlos, wenn die Mitarbeiter sie nicht akzeptieren oder nicht wissen, wie sie sie bedienen sollen. Ein umfassendes Schulungskonzept, das auf die verschiedenen Benutzergruppen (Bedarfsanforderer, Genehmiger, strategischer Einkauf) zugeschnitten ist, ist daher unerlässlich. Regelmäßige Trainings, verständliche Anleitungen und ein gut erreichbarer Support (First- und Second-Level) stellen sicher, dass die Anwender die Potenziale der E-Procurement Lösung voll ausschöpfen und die digitale Transformation im Einkauf aktiv mittragen.

Vorteile von Procurement Lösungen für Unternehmen

Die Implementierung einer modernen Procurement Lösung geht weit über die reine Digitalisierung von Prozessen hinaus. Sie schafft einen messbaren Mehrwert, der sich in Form von Effizienzsteigerung, Kostenreduktion, erhöhter Transparenz und verbesserter Compliance im gesamten Unternehmen manifestiert.

Der vielleicht unmittelbarste Vorteil liegt in der massiven Steigerung der Prozesseffizienz. Eine Procurement Automation Software nimmt den Mitarbeitern zeitaufwendige, repetitive Routineaufgaben ab. Manuelle Bestellfreigaben, das Abtippen von Auftragsbestätigungen oder der Abgleich von Rechnungen mit Bestellungen und Wareneingängen werden durch automatisierte Workflows ersetzt. Dies beschleunigt die Durchlaufzeiten dramatisch – ein Beschaffungsvorgang, der früher Tage dauerte, kann nun in wenigen Stunden abgeschlossen werden. Die so freigesetzten Kapazitäten können die Einkaufsmitarbeiter für strategisch wichtigere Aufgaben nutzen, wie die Optimierung des Lieferantenportfolios oder die Verhandlung besserer Konditionen.

Eine zentrale Procurement Plattform bricht die Datensilos zwischen den Abteilungen auf. Alle Mitarbeiter, vom Ingenieur in der Entwicklung, der einen neuen Prototypen anfordert, bis zum Controller, der die Ausgaben überwacht, greifen auf dieselbe, einheitliche Datenbasis zu. Dies fördert die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und stellt sicher, dass alle Entscheidungen auf denselben, aktuellen Informationen beruhen. Die Plattform wird zur „Single Source of Truth“ für den gesamten Einkauf und schafft eine unternehmensweite Transparenz, die mit dezentralen, E-Mail-basierten Prozessen unerreichbar wäre.

„Wer nicht misst, kann nicht steuern.“ Dieses Zitat gilt insbesondere für den Einkauf. Eine integrierte Procurement Savings Tracking Software ermöglicht eine lückenlose und transparente Überwachung aller Ausgaben und Einsparungen. Verhandelte Rabatte, Skonti und Einsparungen aus Rahmenverträgen werden systematisch erfasst und deren tatsächliche Realisierung (Maverick-Buying-Kontrolle) überwacht. Dashboards und detaillierte Reports liefern dem Management auf Knopfdruck eine fundierte Grundlage für die Steuerung des Einkaufs und den Nachweis des Wertbeitrags, den die Beschaffung zum Unternehmenserfolg leistet.

Moderne, Cloud-native Procurement Software bietet eine unschätzbare Flexibilität und Skalierbarkeit. Sie wächst mit dem Unternehmen mit. Neue Standorte, weitere Mandanten oder zusätzliche Benutzer können ohne großen technischen Aufwand und hohe Vorabinvestitionen in die Plattform integriert werden. Dies ist besonders für international wachsende Unternehmen ein entscheidender Vorteil. Die Cloud-Architektur stellt zudem sicher, dass die Software immer auf dem neuesten Stand ist und alle Anwender weltweit auf dieselbe, aktuelle Version zugreifen.

Nachhaltigkeit und die Einhaltung von ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) werden zu immer wichtigeren Faktoren im Einkauf. Eine moderne Beschaffungsmanagement Software unterstützt Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Sie ermöglicht die systematische Erfassung von Nachhaltigkeitszertifikaten der Lieferanten, die Überwachung von CO2-Emissionen in der Lieferkette oder die bevorzugte Auswahl von regionalen und umweltfreundlichen Anbietern. So wird die Beschaffungssoftware zu einem wichtigen Werkzeug, um nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische und soziale Verantwortung im Einkauf zu verankern.

Das Herzstück jeder Procurement Software ist die Fähigkeit, komplexe Workflows abzubilden, komplexe Beschaffungsprozesse abzubilden, zu steuern und zu automatisieren. Ein intelligentes Workflow Management ist der Schlüssel zur Effizienz und zur Einhaltung von Unternehmensrichtlinien. Es stellt sicher, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bei den richtigen Personen landen und Entscheidungen schnell und nachvollziehbar getroffen werden.

Eine moderne Online Procurement Software ermöglicht die flexible Gestaltung von mehrstufigen Genehmigungsworkflows. Diese können auf verschiedensten Kriterien basieren, wie zum Beispiel dem Bestellwert, der Warengruppe, der Kostenstelle oder dem anfordernden Mitarbeiter. Ein typisches Beispiel: Eine Bestellanforderung unter 500 € wird automatisch genehmigt, eine Anforderung bis 5.000 € geht an den Abteilungsleiter und alles darüber hinaus erfordert die zusätzliche Freigabe durch die Geschäftsführung. 

Diese regelbasierten Workflows sind entscheidend für die Abbildung des gesamten Source-to-Pay (S2P) Prozesses. Eine S2P Procurement Software deckt den kompletten Zyklus von der Lieferantensuche (Sourcing) über die Vertragsverwaltung und die operative Bestellung (Procurement) bis hin zur Rechnungsbezahlung (Pay) ab und stellt durch integrierte Workflows einen reibungslosen und kontrollierten Ablauf sicher.

Eine Procurement Process Management Software bietet eine 360-Grad-Sicht auf alle laufenden Beschaffungsvorgänge. Anwender sehen jederzeit, in welchem Status sich ihre Anforderung befindet, wer der nächste Genehmiger ist und wann mit der Lieferung zu rechnen ist. Diese Transparenz reduziert Rückfragen an den Einkauf erheblich und erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Für das Management bieten detaillierte Prozessanalysen die Möglichkeit, Engpässe (Bottlenecks) im Workflow zu identifizieren und die Prozesse kontinuierlich zu optimieren.

Die Optimierung der Beschaffungsprozesse ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). Die durch die Software gewonnenen Daten sind die Grundlage dafür. Durch die Analyse von Durchlaufzeiten, Genehmigungsdauern oder der Anzahl von manuellen Eingriffen können Schwachstellen gezielt identifiziert werden. Vielleicht stellt sich heraus, dass ein bestimmter Genehmigungsschritt überflüssig ist oder dass die Wertgrenzen für automatische Freigaben angepasst werden müssen. Eine gute Procurement Software liefert die notwendigen Kennzahlen, um diese Entscheidungen datengestützt zu treffen und die Effizienz im Einkauf nachhaltig zu steigern.

Procurement Prozess und Workflow Management

Das Herzstück jeder Procurement Software ist die Fähigkeit, komplexe Workflows abzubilden, komplexe Beschaffungsprozesse abzubilden, zu steuern und zu automatisieren. Ein intelligentes Workflow Management ist der Schlüssel zur Effizienz und zur Einhaltung von Unternehmensrichtlinien. Es stellt sicher, dass die richtigen Informationen zur richtigen Zeit bei den richtigen Personen landen und Entscheidungen schnell und nachvollziehbar getroffen werden.

Verwaltung von Workflows mit Online Procurement Software und S2P Prozessen: Eine moderne Online Procurement Software ermöglicht die flexible Gestaltung von mehrstufigen Genehmigungsworkflows. Diese können auf verschiedensten Kriterien basieren, wie zum Beispiel dem Bestellwert, der Warengruppe, der Kostenstelle oder dem anfordernden Mitarbeiter. Ein typisches Beispiel: Eine Bestellanforderung unter 500 € wird automatisch genehmigt, eine Anforderung bis 5.000 € geht an den Abteilungsleiter und alles darüber hinaus erfordert die zusätzliche Freigabe durch die Geschäftsführung.

Diese regelbasierten Workflows sind entscheidend für die Abbildung des gesamten Source-to-Pay (S2P) Prozesses. Eine S2P Procurement Software deckt den kompletten Zyklus von der Lieferantensuche (Sourcing) über die Vertragsverwaltung und die operative Bestellung (Procurement) bis hin zur Rechnungsbezahlung (Pay) ab und stellt durch integrierte Workflows einen reibungslosen und kontrollierten Ablauf sicher.

Übersicht über den gesamten Beschaffungsprozess mit Procurement Process Management Software: Eine Procurement Process Management Software bietet eine 360-Grad-Sicht auf alle laufenden Beschaffungsvorgänge. Anwender sehen jederzeit, in welchem Status sich ihre Anforderung befindet, wer der nächste Genehmiger ist und wann mit der Lieferung zu rechnen ist.

Diese Transparenz reduziert Rückfragen an den Einkauf erheblich und erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Für das Management bieten detaillierte Prozessanalysen die Möglichkeit, Engpässe (Bottlenecks) im Workflow zu identifizieren und die Prozesse kontinuierlich zu optimieren.

Beschaffungsprozesse optimieren und Effizienz steigern: Die Optimierung der Beschaffungsprozesse ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP). Die durch die Software gewonnenen Daten sind die Grundlage dafür. Durch die Analyse von Durchlaufzeiten, Genehmigungsdauern oder der Anzahl von manuellen Eingriffen können Schwachstellen gezielt identifiziert werden. Vielleicht stellt sich heraus, dass ein bestimmter Genehmigungsschritt überflüssig ist oder dass die Wertgrenzen für automatische Freigaben angepasst werden müssen. Eine gute Procurement Software liefert die notwendigen Kennzahlen, um diese Entscheidungen datengestützt zu treffen und die Effizienz im Einkauf nachhaltig zu steigern.

Zentraler Webshop für Procurement Systeme

Ein zentraler, interner Webshop ist das Herzstück einer benutzerfreundlichen E-Procurement Plattform. Er bietet den Mitarbeitern ein Einkaufserlebnis, das sie aus dem privaten Online-Shopping kennen – intuitiv, schnell und transparent. Dieser Ansatz, oft als „Guided Buying“ bezeichnet, führt die Anwender gezielt zu den richtigen Produkten und Lieferanten und stellt gleichzeitig die Einhaltung der Einkaufsrichtlinien sicher.

Die E-Procurement Plattform bündelt verschiedene Bezugsquellen in einer einzigen, einheitlichen Oberfläche. Dazu gehören:

  • Externe Lieferantenkataloge: Rahmenvertragslieferanten können ihre Produktkataloge direkt in das System einpflegen. Dies geschieht über standardisierte Formate wie BMECAT, die eine automatische und regelmäßige Aktualisierung von Preisen und Produktdaten ermöglichen.
  • Interne Lagerbestände: Das System kann an das eigene Warenwirtschaftssystem angebunden werden und zeigt die aktuellen Lagerbestände als interne Kataloge an. So wird vermieden, dass Produkte extern bestellt werden, obwohl sie noch im eigenen Lager verfügbar sind.
  • PunchOut-Kataloge: Für große Lieferanten mit sehr umfangreichen oder konfigurierbaren Sortimenten kann eine PunchOut-Anbindung eingerichtet werden. Der Benutzer wird dabei aus dem Procurement System direkt in den Online-Shop des Lieferanten weitergeleitet, stellt dort seinen Warenkorb zusammen und überträgt diesen per Klick zurück in das Procurement System zur weiteren Genehmigung.

Wie in einem klassischen Online-Shop können die Benutzer Artikel in ihren individuellen Warenkorb legen. Die Einkauf Software wandelt diesen Warenkorb nach der Genehmigung automatisch in eine oder mehrere Bestellungen um und versendet diese an die entsprechenden Lieferanten. Die Anbindung an das ERP-System (z. B. SAP S/4HANA) sorgt dafür, dass die Bestellung korrekt verbucht und der gesamte weitere Prozess (Wareneingang, Rechnungsprüfung) angestoßen wird.

Eine hohe Benutzerfreundlichkeit ist entscheidend für die Akzeptanz. Eine intuitive Suchfunktion, klare Filteroptionen und aussagekräftige Produktbilder sind selbstverständlich. Dank Single Sign-On (SSO) müssen sich die Mitarbeiter nicht separat an der Purchasing Software anmelden, sondern werden automatisch mit ihrem Windows-Login authentifiziert, was den Zugang weiter vereinfacht.

Eine leistungsfähige Procurement Software ist mandantenfähig, d.h. sie kann mehrere rechtlich eigenständige Unternehmen oder Standorte innerhalb eines Konzerns abbilden. Über ein differenziertes Rollen- und Berechtigungssystem kann genau gesteuert werden, welcher Benutzer welche Produkte sehen, welche Budgets er nutzen und welche Workflows er anstoßen darf. So können auch komplexe, internationale Organisationsstrukturen abgebildet werden.

Katalog- und Lagerintegration für effiziente Beschaffung

Die intelligente Integration von Katalogen und Lagerbeständen ist ein wesentlicher Effizienztreiber. Sie stellt sicher, dass Mitarbeiter schnell die richtigen Produkte zu den richtigen Konditionen finden.

Durch die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem werden eigene Lagerartikel wie ein normaler Lieferantenkatalog behandelt. Das System kann so konfiguriert werden, dass es bei einer Anforderung immer zuerst prüft, ob der Artikel auf Lager ist, bevor eine externe Bestellung ausgelöst wird.

Die Unterstützung von Standards wie BMECAT für den elektronischen Datenaustausch und eCl@ss für die einheitliche Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen ist entscheidend für die Automatisierung. Sie ermöglicht den schnellen und fehlerfreien Import von Katalogdaten Tausender Lieferanten

Neben den automatisierten Schnittstellen muss das Supplier Management System auch die Möglichkeit bieten, individuelle Sonderkonditionen zu hinterlegen oder kleinere Kataloge manuell zu pflegen, um auch Lieferanten ohne elektronische Kataloge einfach anbinden zu können.

Einfacher Bestellprozess mit ERP-Integration

Der Bestellprozess selbst muss für den Anwender so einfach wie möglich sein. Die Komplexität liegt im Hintergrund, in den automatisierten Workflows und der ERP-Integration.

Der Anwender stellt seinen Bedarf im Warenkorb zusammen. Nach dem Absenden startet der vordefinierte Genehmigungsworkflow. Nach der finalen Freigabe wandelt das Procurement Tool den Warenkorb automatisch in eine rechtsgültige Bestellung um.

Das System prüft automatisch, ob das Budget der Kostenstelle ausreicht und ob alle notwendigen Informationen für eine Bestellung vorhanden sind. Die regelbasierten Workflows leiten die Anforderung an die richtigen Genehmiger weiter.

Die Online Procurement Software informiert den Anforderer proaktiv über den Status seiner Bestellung, von der Auftragsbestätigung des Lieferanten bis zur Ankündigung der Lieferung. Alle zugehörigen Dokumente werden zentral und übersichtlich beim jeweiligen Vorgang gespeichert.

Benutzerfreundlichkeit der Procurement Plattform

Die Benutzerfreundlichkeit (User Experience) entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg einer E-Procurement-Einführung. Die Plattform muss so gestaltet sein, dass sie von allen Mitarbeitern – auch von denen ohne tiefes Einkaufs-Know-how – intuitiv bedient werden kann.

Eine gute Procurement Portal Software bietet dem Anwender jederzeit eine transparente Übersicht. Ähnlich wie bei einer Paketverfolgung im B2C-Bereich kann er den Weg seiner Bestellung nachverfolgen.

Eine leistungsstarke, fehlertolerante Suche (ähnlich wie bei Google) hilft dem Benutzer, schnell das gewünschte Produkt zu finden. Klare Filter nach Hersteller, Preis oder Warengruppe erleichtern die Auswahl.

Eine ansprechende visuelle Darstellung mit Produktbildern, detaillierten Beschreibungen und technischen Datenblättern erhöht die Akzeptanz und vermeidet Fehlbestellungen.

Cloudbasierte & Mobile Procurement Lösungen

Die Zukunft der Beschaffung liegt in der Cloud. Cloudbasierte Procurement Lösungen bieten eine Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz, die mit traditionellen, lokal installierten (On-Premise) Systemen kaum zu erreichen ist. Sie ermöglichen den Zugriff auf die Beschaffungsplattform von jedem Ort und zu jeder Zeit – ein entscheidender Vorteil in einer globalisierten und mobilen Arbeitswelt.

Vorteile einer Cloudbasierten Beschaffung

  • Geringere Anfangsinvestition: Es sind keine teuren Investitionen in eigene Server-Hardware notwendig.
  • Schnelle Implementierung: Die Software ist sofort verfügbar und kann schneller eingeführt werden.
  • Automatische Updates: Der Anbieter kümmert sich um Wartung, Sicherheit und die Bereitstellung neuer Funktionen.
  • Hohe Skalierbarkeit: Die Leistung und die Anzahl der Benutzer können flexibel an den Bedarf angepasst werden.
  • Globale Verfügbarkeit: Alle Standorte und Mitarbeiter weltweit greifen auf dieselbe zentrale Plattform zu.

Cloud Procurement Software & Unified Procurement Software

Eine moderne Cloud Procurement Software ist oft als „Unified Procurement Software“ konzipiert. Das bedeutet, sie vereint verschiedene Module des Einkaufs (z.B. Lieferantenmanagement, Sourcing, Vertragsmanagement, operative Beschaffung) auf einer einzigen, integrierten Plattform. Dieser einheitliche Ansatz vermeidet Insellösungen und schafft einen durchgängigen, digitalen Prozess über den gesamten Source-to-Pay-Zyklus.

Zugriff von überall mit mobiler Procurement Software

Die Möglichkeit, auch von unterwegs auf die Beschaffungsprozesse zuzugreifen, wird immer wichtiger. Eine mobile Procurement Software ermöglicht es Managern, Bestellanforderungen auf ihrem Smartphone oder Tablet zu genehmigen, während sie auf Geschäftsreise sind. Servicetechniker können Ersatzteile direkt von der Baustelle aus bestellen. Dieser mobile Zugriff beschleunigt die Prozesse erheblich und erhöht die Flexibilität.

Datensicherheit und zentrale Plattformverwaltung

Seriöse Anbieter von Cloud-Lösungen betreiben ihre Plattformen in hochsicheren, zertifizierten Rechenzentren und garantieren höchste Standards bei Datensicherheit und Datenschutz (DSGVO-Konformität). Die zentrale Verwaltung der Plattform durch den Anbieter entlastet die interne IT-Abteilung und stellt sicher, dass alle Sicherheitsvorkehrungen stets auf dem neuesten Stand sind.

Branchen & Einsatzbereiche der Procurement Software

Der Bedarf an effizienten, digitalen Beschaffungsprozessen besteht branchenübergreifend. Während die grundlegenden Anforderungen oft ähnlich sind, gibt es je nach Branche spezifische Herausforderungen, die eine flexible Procurement Software adressieren muss.

1. Industrie, Handel und Dienstleistung

In der produzierenden Industrie steht oft die Beschaffung von Rohstoffen und Produktionsmaterial im Fokus (Stichwort: BOM Software für die Verwaltung von Stücklisten - Bill of Materials). Im Handel geht es primär um die effiziente Bestellung von Handelsware und die Optimierung der Lagerbestände. Bei Dienstleistungsunternehmen liegt der Schwerpunkt häufig auf der Beschaffung von indirektem Material (z.B. Büromaterial, IT-Ausstattung) und externen Dienstleistungen.

2. Einsatz von Einkaufssoftware in globalen Lieferketten

In globalen Lieferketten ist die Fähigkeit der Software, mehrere Währungen, Sprachen und Steuersätze zu verwalten, unerlässlich. Die Mandantenfähigkeit zur Abbildung verschiedener Landesgesellschaften ist hier ein Muss.

3. Anwendung in der Software Industry Procurement Transformation

Auch die Softwarebranche selbst durchläuft eine Transformation. Der Einkauf von Cloud-Services, Lizenzen und externen Entwicklungsdienstleistungen erfordert ein spezialisiertes Vertrags- und Lizenzmanagement, das eine moderne Procurement Software unterstützen kann.

Für wen lohnt sich eine Beschaffungssoftware?

Die Einführung einer Beschaffungssoftware lohnt sich grundsätzlich für jedes Unternehmen, das seine Einkaufsprozesse professionalisieren und Kosten senken möchte. Besonders groß ist der Nutzen jedoch für:

Mittel- und Großunternehmen mit komplexen Lieferketten

Je mehr Lieferanten, Bestellungen und Standorte ein Unternehmen hat, desto größer sind die Effizienzgewinne durch Zentralisierung und Automatisierung.

Internationale Konzerne

Die Notwendigkeit, verschiedene rechtliche Einheiten (Mandanten), Währungen und Sprachen zu verwalten, macht eine mandantenfähige Procurement Lösung unverzichtbar.

Zielgruppe

Die primäre Zielgruppe sind die Abteilungen, die direkt oder indirekt mit der Beschaffung zu tun haben: Einkaufs- und Beschaffungsabteilungen, die Materialwirtschaft und das Supply Chain Management. Sie alle profitieren von der gesteigerten Effizienz und Transparenz, die eine Supplier Management Software bietet.

Die besten Procurement Software Lösungen im Vergleich

Der Markt für Procurement Software ist vielfältig. Er reicht von großen, allumfassenden Suiten bis hin zu spezialisierten Nischenanbietern. Die Wahl der „besten“ Lösung hängt immer von den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab.

Zu den führenden Anbietern gehören große internationale Player wie SAP Ariba, Coupa oder Ivalua, aber auch eine Vielzahl von spezialisierten, oft mittelständischen Anbietern, die sich durch besondere Flexibilität, Branchen-Know-how oder ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Eine sorgfältige Marktanalyse ist der erste Schritt zur richtigen Entscheidung.

Auswahlkriterien für Procurement Software Tools

Bei der Auswahl sollten neben den reinen Funktionen auch folgende Aspekte bewertet werden:

Kriterium Beschreibung
Benutzerfreundlichkeit (UI/UX) Wie intuitiv und einfach ist die Bedienung für Endanwender?
Integrationsfähigkeit (API) Wie gut lässt sich die Software in unser ERP-System und andere Anwendungen integrieren?
Flexibilität & Anpassbarkeit Kann die Software unsere spezifischen Prozesse und Workflows abbilden?
Skalierbarkeit & Zukunftssicherheit Wächst die Software mit unseren Anforderungen und investiert der Anbieter in neue Technologien wie KI??
Support & Partnerschaft Bietet der Anbieter einen kompetenten, deutschsprachigen Support und versteht er sich als langfristiger Partner?

Vorteile integrierter Procurement Software Lösungen gegenüber Einzellösungen

Eine integrierte Lösung, die den gesamten Source-to-Pay-Prozess auf einer Plattform abbildet, ist in der Regel Einzellösungen (Best-of-Breed) für z.B. nur Sourcing oder nur Rechnungsprüfung vorzuziehen. Der Vorteil liegt im durchgängigen Datenfluss ohne Schnittstellenprobleme, in einer einheitlichen Benutzeroberfläche und in der Vermeidung von redundanten Daten. Eine Unified Procurement Software bietet eine ganzheitliche Sicht auf den Einkauf und ermöglicht so ein effektiveres Management.

Procurement Software Demo & Beratung

Der beste Weg, eine Software kennenzulernen, ist, sie live in Aktion zu sehen. Zögern Sie nicht, eine unverbindliche Demo anzufordern.

Unverbindliche Procurement Software Demo anfordern: Lassen Sie sich die Software in einer persönlichen Online-Präsentation zeigen, die auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten ist.

Funktionen unserer Procurement Lösungen live testen: Viele Anbieter bieten die Möglichkeit, die Software in einer Testumgebung selbst auszuprobieren.

Persönliche Beratung für Ihr digitales Procurement Tool: Profitieren Sie von der Erfahrung der Anbieter. In einem persönlichen Beratungsgespräch können Sie Ihre Herausforderungen schildern und gemeinsam eine passende Lösungsstrategie entwickeln.

Kontaktaufnahme & Implementierungsbegleitung mit Simmeth: Wir bei Simmeth verstehen uns als Ihr Partner für die digitale Transformation im Einkauf. Wir begleiten Sie von der ersten Analyse über die Implementierung bis hin zum laufenden Betrieb und darüber hinaus.

Praxisbeispiele & Erfolgsgeschichten

Nichts ist überzeugender als der Erfolg anderer Unternehmen. Fragen Sie nach konkreten Praxisbeispielen und Case Studies.

Simmeth Case Studies

Wir zeigen Ihnen gerne, wie andere Unternehmen aus Ihrer Branche mit unserer Software ihre Einkaufsprozesse optimiert haben.

Software Procurement Best Practices

Lernen Sie von den Besten. Erfolgsgeschichten zeigen, wie durch automatisierte Einkaufsprozesse signifikante Einsparungen erzielt und die Effizienz gesteigert wurde.

Zahlen & KPIs

Konkrete Zahlen belegen den Erfolg. Wie stark konnten die Einkaufskosten gesenkt werden? Um wie viel Prozent wurde die Prozessdurchlaufzeit reduziert? Eine gute E-Procurement Software liefert die Daten, um diese Erfolge messbar zu machen.

Zukunft von E-Procurement Systemen: KI & Analytics

Die Entwicklung von E-Procurement Systemen steht nicht still. Die Zukunft gehört der intelligenten, datengesteuerten Beschaffung, bei der Künstliche Intelligenz (KI) und fortschrittliche Analysemethoden eine zentrale Rolle spielen.

Intelligente Bedarfsprognosen und automatische Bestellvorschläge mit KI Procurement Software
KI-Algorithmen analysieren historische Verbrauchsdaten, erkennen Muster und können so zukünftige Bedarfe vorhersagen. Basierend auf diesen Prognosen kann eine KI Procurement Software automatisch optimale Bestellzeitpunkte und -mengen vorschlagen und so die Lagerhaltungskosten minimieren.
Procurement KI Software im S2P Prozess
Im Source-to-Pay Prozess kann KI bei der Auswahl der richtigen Lieferanten helfen, indem sie nicht nur den Preis, sondern auch Risikofaktoren, Leistung und Nachhaltigkeitsaspekte bewertet. Generative KI kann sogar bei der Erstellung von Vertragsentwürfen oder der Kommunikation mit Lieferanten unterstützen.
Einkaufskennzahlen mit Online Procurement Software analysieren:
Moderne Analytics-Tools ermöglichen eine tiefe Analyse der im System gesammelten Daten. So können Einsparpotenziale aufgedeckt, Lieferantenleistungen verglichen und Risiken frühzeitig erkannt werden.
Methodische Compliance und Risk Management
Eine intelligente Procurement Savings Tracking Software geht über die reine Erfassung von Einsparungen hinaus. Sie kann helfen, die Ursachen für Preisabweichungen zu analysieren und prognostiziert zukünftige Ausgabenentwicklungen, um dem Einkauf eine proaktive Steuerung zu ermöglichen.

FAQs: Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Software für das Lieferantenmanagement

Was ist der Unterschied zwischen E-Procurement und einem einfachen Online-Shop?

Ein einfacher Online-Shop ist eine reine Bestellplattform. E-Procurement hingegen ist ein ganzheitlicher Ansatz, der den gesamten Beschaffungsprozess digitalisiert – von der Bedarfsanforderung über mehrstufige Genehmigungsworkflows und die Bestellung bis hin zur Rechnungsprüfung. Es geht um die Steuerung, Kontrolle und Automatisierung des kompletten Source-to-Pay-Prozesses, nicht nur um den reinen Bestellvorgang.

Ja, absolut. Moderne, cloudbasierte Procurement Software ist skalierbar und daher ideal für den Mittelstand. Gerade hier, wo Effizienz und Kostenkontrolle entscheidend sind, entfaltet eine solche Lösung ihren größten Nutzen. Sie professionalisiert den Einkauf, reduziert den administrativen Aufwand und schafft eine Transparenz über die Ausgaben, die sonst nur Großkonzernen vorbehalten war.

Eine nahtlose ERP-Anbindung bedeutet, dass die Procurement Software in Echtzeit mit Ihrem zentralen ERP-System (z.B. SAP) kommuniziert. Daten wie Lieferantenstammdaten, Bestellungen oder Rechnungen werden automatisch synchronisiert. Dies ist entscheidend, um Dateninkonsistenzen zu vermeiden, manuelle Doppelpflege zu eliminieren und eine „Single Source of Truth“ zu schaffen. Ohne diese Integration bleibt die Procurement-Lösung ein isoliertes Silo und verliert einen Großteil ihres Effizienzpotenzials

Maverick Buying bezeichnet den unkontrollierten Einkauf an den offiziellen Beschaffungskanälen und -verträgen vorbei. Mitarbeiter bestellen auf eigene Faust, oft zu schlechteren Konditionen und ohne die nötigen Genehmigungen. Eine Procurement Software unterbindet dies, indem sie einen zentralen, benutzerfreundlichen „Webshop“ für alle genehmigten Artikel und Lieferanten bereitstellt. Jeder Einkauf wird durch standardisierte Workflows kanalisiert, was die Einhaltung von Rahmenverträgen sicherstellt und die volle Kostenkontrolle garantiert.

Ja. Neben der Bestellung aus vordefinierten Katalogen unterstützen moderne Procurement-Lösungen auch Freitextbestellungen. Mitarbeiter können einen Bedarf, der nicht im Katalog enthalten ist, detailliert beschreiben. Diese Anforderungen durchlaufen dann einen speziellen Genehmigungsworkflow, bei dem der Einkauf den passenden Lieferanten auswählen und die Bestellung auslösen kann. So bleibt die Flexibilität erhalten, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Der Aufwand wird durch verschiedene Mechanismen minimiert. Lieferanten können ihre Kataloge über standardisierte Formate (z.B. BMEcat) selbstständig einpflegen und aktualisieren. Zudem ermöglichen PunchOut-Schnittstellen den direkten Zugriff auf die Online-Shops der Lieferanten. Der Mitarbeiter bestellt im gewohnten Shop des Lieferanten, der Warenkorb wird aber zur Genehmigung und Abwicklung an die Procurement Software übergeben. Dies reduziert den internen Pflegeaufwand erheblich.

Eine cloudbasierte Lösung bietet entscheidende Vorteile: Geringere Anfangsinvestitionen (keine teure Server-Hardware), schnellere Implementierungautomatische Updates und globale Erreichbarkeit. Sie ist flexibel skalierbar und wächst mit Ihrem Unternehmen mit. Zudem entfällt der interne Aufwand für Wartung und Betrieb der IT-Infrastruktur.

Ja. Moderne Procurement-Lösungen sind für den mobilen Einsatz optimiert. Genehmiger können Bestellanforderungen bequem von unterwegs per Smartphone oder Tablet prüfen und freigeben. Dies beschleunigt die Prozesse erheblich, da Genehmigungen nicht mehr liegen bleiben, nur weil ein Entscheider nicht am Schreibtisch sitzt.

In der Software können für Kostenstellen, Projekte oder Mitarbeiter Budgets hinterlegt werden. Bei jeder Bestellanforderung prüft das System in Echtzeit, ob das verfügbare Budget ausreicht. Droht eine Überschreitung, wird der Genehmiger informiert oder der Workflow eskaliert an eine höhere Instanz. Dies ermöglicht eine proaktive Budgetkontrolle, anstatt erst am Monatsende böse Überraschungen zu erleben.

Nein. Während Kosteneinsparungen ein wichtiger und messbarer Vorteil sind, geht der strategische Nutzen weit darüber hinaus. Es geht um Prozesssicherheit, Transparenz, Risikominimierung und die Entlastung des Einkaufs von administrativen Aufgaben. Die so freigewordene Zeit kann der strategische Einkauf nutzen, um Innovationen voranzutreiben, Lieferantenbeziehungen zu entwickeln und einen nachhaltigen Wertbeitrag für das gesamte Unternehmen zu leisten.

Jetzt möchten wir Ihnen gleich noch die Antworten auf die wichtigsten Fragen zu uns und unserer Lösung geben:

Was ist der SC-Manager von Simmeth?

ERP-Systeme bilden vor allem transaktionale Abläufe wie Bestellungen oder Rechnungen ab. Themen wie Lieferanten-Onboarding, Risikomanagement, Compliance, Bewertung oder Lieferantenentwicklung sind dort meist nur eingeschränkt möglich. Der SC-Manager ergänzt bestehende ERP-Systeme genau an dieser Stelle und schafft eine zentrale Plattform für alle nicht-transaktionalen Lieferantenprozesse.

ERP-Systeme sind in erster Linie für die Abwicklung von Transaktionen konzipiert, etwa für Bestellungen, Rechnungen oder Buchungen. Das eigentliche Lieferantenmanagement geht jedoch deutlich weiter. Es umfasst Themen wie Onboarding, Qualifizierung, Risikobewertung, Compliance, Lieferantenentwicklung und Zusammenarbeit. Diese Prozesse sind im ERP meist nur rudimentär oder gar nicht abgebildet und erfordern spezialisierte Funktionen, wie sie eine dedizierte Lieferantenmanagement-Software bietet.

Der SC-Manager löst typische Herausforderungen wie verteilte Lieferantendaten, manuelle Excel-Pflege, hohe Aufwände im Onboarding und fehlende Transparenz über Risiken und Compliance. Alle relevanten Informationen werden strukturiert zusammengeführt, Prozesse standardisiert und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datenbasis ermöglicht.

Mit dem SC-Manager erfolgt das Onboarding digital und strukturiert. Lieferanten pflegen ihre Daten über ein Portal selbst, laden Dokumente hoch und beantworten Fragebögen. Der SC-Manager prüft automatisch Vollständigkeit und Konsistenz der Angaben und sorgt dafür, dass bereits zu Beginn saubere, verwertbare Lieferantendaten vorliegen.

Im SC-Manager ist mit dem SC-Agenten eine integrierte KI-Unterstützung enthalten. Der SC-Agent sammelt Informationen aus internen und externen Quellen, strukturiert sie und unterstützt Anwender bei Analyse und Bewertung. So entstehen beispielsweise automatisierte Lieferantenprofile und Risikoberichte in wenigen Minuten statt durch stundenlange manuelle Recherche.

Der SC-Agent ist kein isoliertes Tool, sondern direkt in den SC-Manager integriert. Er arbeitet kontextbezogen mit den vorhandenen Lieferantendaten, ergänzt diese um externe Informationen und macht Ergebnisse unmittelbar nutzbar. Anwender können zudem per Chat mit ihrer Lieferantendatenbank interagieren und gezielt Analysen durchführen, ohne Reports oder IT-Abfragen zu benötigen.

Der SC-Manager bietet ein strukturiertes Risikomanagement mit Scorecards, Ampelsystemen und Frühwarnmechanismen. Der SC-Agent ergänzt diese Bewertung um automatisierte KI-Risikoberichte, die externe Informationen analysieren und zusätzliche Risikohinweise liefern. So entsteht ein umfassendes, aktuelles Risikoprofil für jeden Lieferanten.

Ja. Der SC-Manager unterstützt Unternehmen bei der Erfüllung von regulatorischen Anforderungen wie LkSG oder ESG. Selbstauskünfte, Zertifikate, Risikobewertungen und Maßnahmen werden zentral erfasst, dokumentiert und revisionssicher gespeichert. Reports lassen sich jederzeit nachvollziehbar erstellen.

Der SC-Manager ist eine SaaS-Lösung und lässt sich schrittweise einführen. Viele Unternehmen starten mit einem klar definierten Anwendungsfall wie Onboarding oder Risikomanagement. Bestehende Systeme wie ERP, PLM oder QMS können angebunden werden, ohne umfangreiche IT-Projekte.

Der SC-Manager eignet sich besonders für Unternehmen mit komplexen Lieferketten, vielen Lieferanten und hohen Anforderungen an Qualität, Risiko und Compliance. Typische Anwender sind mittelständische und große Unternehmen im Maschinenbau, in der Automobilzulieferindustrie, in der Medizintechnik und in technologieintensiven Industrien.

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